Neuerscheinung

Christoph Wilhelmi
Tintoretto - 40 Portraits aufgeklärt
172 Seiten. 62 Abbildungen.
Format 21,5 x 17,5 cm. Gebunden.
ISBN 978-3-947198-17-7

 TINTORETTO-240Dieses Buch ist verfügbar über den Kunstbuchhandel sowie über Fernleihe aus den wissenschaftlichen Bibliotheken folgender Großstädte:

Berlin, Staatsbibliothek
Frankfurt, Nationalbibliothek
Heidelberg, Universitätsbibliothek
Leipzig, Deutsche Nationalbibliothek
München, Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Rom, Hertziana
Stuttgart, Landesbibliothek und Staatsgalerie
Tübingen, Universitätsbibliothek
Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Zürich, ETH-Bibliothek

Anläßlich des Tintoretto-Jubiläums 2018/19 gab es einige große Ausstellungen seiner Werke in Köln, Venedig u.a. Dabei dominierten seine mythologischen Werke; seine Portraits waren allenfalls nebenbei vertreten. Diese sind in Sammlungen über die ganze Welt verstreut. Daß nie eine zusammenfassende Ausstellung der Portraits gewagt wurde, liegt aber an dem Manko, daß von den rd. 150 noch erhaltenen Portraits nur etwa 30% den Namen des Dargestellten aufweisen ─ und auch diese Angabe ist in einigen Fällen fragwürdig. So haben die Portraits in den Museen nur eine Statistenrolle; immerhin ist der große Name in der Sammlung vertreten.
Mit dieser Veröffentlichung wurde erstmalig eine Bresche in die ´Dunkelkammer´ der Tintoretto-Portraits geschlagen. Dabei ergaben sich aufschlußreiche Einblicke in die venezianische Gesellschaft, denn Tintoretto war zeitlebens so beschäftigt, daß er die Lagunenstadt Venedig nicht verließ. Wie schon bisher bei einigen Portraits angenommen, kamen weitere Funktionäre der Seerepublik hinzu. Überraschenderweise stellte sich aber heraus, daß Tintoretto Unterschiede machte: Repräsentationsportraits fertigte er in größerem Format, die kleineren und oft skizzenhaften Formate galten Personen aus seinem Umkreis: Vertretern des Kulturlebens in Venedig d.h. Akademiker, Schriftsteller, Musiker, Ärzte. Aus den Lebensläufen der Dargestellten geht so ein erstaunliches Beziehungsgeflecht der Kulturschaffenden in der Stadt hervor, wie es sich bisher nicht abzeichnete. Eine illustre Gesellschaft aus Literatur und Kunst tritt auf diese Weise vor den Leser ─
Ein überaus reizvolles kulturgeschichtliches Lesebuch.

© Christoph Wilhelmi, Stuttgart 2019

INHALTSVERZEICHNIS

Andrea Badoer  S.16
Federico Badoer  S.19
Giovanni Maria Barbieri  S.22
Andrea Calmo  S.25
(Marc)Antonio Canal  S.29
Bernardo Contarini  S.33
Girolamo Contarini  S.36
Lorenzo Contarini  S.39
Tommaso Cornacchini  S.42
Girolamo Cornaro  S.45
Giberto X. da Correggio  S.49
Niccolò Dandolo  S.53
Lodovico Dolce  S.56
Ludovico Domenichi  S.60
Gabriele Emo  S.64
Sebastiano Erizzo  S.72   
Alvise Foscari  S.75
Veronica Gambara (da Correggio)  S.78
Francesco Gherardo  S.81
Vespasiano Gonzaga  S.84
Giovanni Battista Grimaldi  S.90
Marino Grimani  S.94
Carlo Gualteruzzi  S.97
Giovanni Paolo Lancellotti S.101
Celio Magno  S.104
Loredana Marcello di Alvise  S.107
Alvise Mocenigo  S.110
Domenico Morosini  S.114
Giasone de Nores (Denores)  S.118
Vittore Pisani  S.120
Niccolò da Ponte  S.126
Tommaso Porcacchi  S.130
Tommaso Ramusio  S.133
Tommaso Rangone  S.138
Francesco Robortello  S.141
Livio Sanudo  S.143
Camillo Scroffa  S.146
Carlo de Sesso  S.150
Adrian Williært  S.153